Pflegehinweise

Bei Schlössern ist darauf zu achten, dass das Schloss spannungsfrei montiert wird. Nach erfolgtem Einbau ist sicherzustellen, dass die Schliessfunktion im Zusammenwirken von Schloss, Schliessmittel und Schliessblech einwandfrei gegeben ist. Der Abstand zwischen Schlossstulp und Schliessblech soll zwischen 2 und 5 mm betragen.

Schlösser sind mindestens einmal jährlich - je nach Beanspruchung auch öfter - mit geeignetem Schmiermittel zu schmieren. Die einwandfreie Funktion der Schliesseinheit und ein ordnungsgemässer Sitz auch von Beschlag und Schliessblech ist in diesem Zusammenhang zu überprüfen und sicherzustellen.

Das Türblatt darf im Schlossbereich nicht bei eingebautem Schloss durchbohrt werden.

 

Der Drückerstift darf nicht mit Gewalt durch die Schlossnuss geschlagen werden.

 

Das Türblatt darf nicht am Drücker getragen werden.

 

Das Schloss darf nur mit zugehörigem Schliessmittel (und nicht mit artfremden Gegenständen) geschlossen werden.

 

Die Betätigung des Panikdrückers darf nur im besonderen Gefahrenfall (nicht im Dauerbetrieb) erfolgen.

 

Anti-Panik-Schlösser dürfen nicht mit Drehknopfzylindern oder mit steckendem Schlüssel betrieben werden, es sei denn, das Schloss ist speziell für diese Anwendung gekennzeichnet (wie das Schänis 1977).

 

Zweiflügelige Türen dürfen nicht über den Standflügel aufgezwungen werden.

 

Sobald Spuren von Gewaltanwendung sichtbar sind, muss das Schloss ersetzt werden.

 

Der Schlossriegel darf nicht bei offener Tür vorgeschlossen sein.

 

Drücker und Schliessmittel dürfen nicht gleichzeitig betätigt werden.